Preise für christliche Führungskräfte vergeben
27. Februar 2009
Der Kongress christlicher Führungskräfte hat am 26. Februar die “Preise für christliche Führungskräfte” vergeben. Mit den Preisen, die bereits zum dritten Mal vergeben wurden, werden Führungskräfte ausgezeichnet, die auf vorbildliche Weise christliche Werte in Wirtschaft, Gesellschaft, Verwaltung oder Wissenschaft vermitteln. Geehrt wurden die Unternehmer Jürg Opprecht (Bern), Hermann Butting (Knesebeck bei Wolfsburg) und Manuela Strohofer (Geiselwind bei Nürnberg). Alle drei seien engagierte Christen und hätten als Unternehmer Außergewöhnliches geleistet, hieß es zur Begründung von der siebenköpfigen Jury. Der Hotelier Jürg Opprecht engagiert sich seit Jahren in Kirgisien. Durch unternehmerische Begleitung und die Vergabe von günstigen Krediten durch die von ihm gegründete Organisation “Business Professional Network” möchte er Menschen aus der Armut helfen. Seit 1997 sind auf diese Weise 330 Unternehmen mit mehr als 5.000 Arbeitsplätzen entstanden.
“Wir wollen Sinn in der Region stiften”
Hermann Butting (Knesebeck) ist Geschäftsführer der Butting GmbH & Co KG. Das Unternehmen stellt Rohre für Erdgasleitungen, Klärwerke und Lüftungsanlagen her. 2004 gründete Butting eine Akademie, die Berufsorientierung und Bewerbungstraining für Schüler anbietet. Unternehmen können dort Personalentwicklungs- und Kommunikationsseminare buchen, Privatpersonen an Seminaren zum Umgang mit Stress oder Entscheidungsfindung bei Unsicherheit teilnehmen. “Damit wollen wir Sinn und Wohlstand in der Region stiften”, erklärte der Preisträger.
Autobahnkirche: “Wir wollen Gott einen festen Platz geben”
Einen Sonderpreis erhielt die katholische Unternehmerin Manuela Strohofer (Geiselwind). Ihre Familie hat aus einem ehemaligen Bauernhof einen der größten Autohöfe Europas gemacht – den Rasthof Geiselwind an der A3 zwischen Würzburg und Nürnberg. Auf den Rasthof baute die Familie eine Kirche, in der Frau Strohofer – hauptamtlich Geschäftsführerin des Autohofes – unter anderem regelmäßig Andachten für Reisegruppen anbietet. “Damit wollen wir Gott einen festen Platz geben”, so die Preisträgerin. Diese Idee fand die Jury so originell, dass sie sich entschied, das Projekt auszuzeichnen, obwohl es nicht in die Kategorien des Preises für christliche Führungskräfte fällt. Der Preis wird seit 2005 vergeben. Vorgeschlagen werden können Persönlichkeiten, die Christen sind, die sich ehrenamtlich diakonisch oder missionarisch engagieren und Außergewöhnliches geleistet haben.
Abtprimas Wolf: Wirtschaft trotz Finanzkrise nicht an die Kandare nehmen
Der Leiter des Benediktinerordens, Abtprimas Notker Wolf (Rom), hatte zuvor vor einer staatlichen Bevormundung der Wirtschaft als Folge der globalen Finanzkrise gewarnt. Durch eine Gängelei von oben könne man eine Volkswirtschaft ruinieren, sagte der Repräsentant von weltweit 25.000 Benediktinerinnen und Benediktinern. Ziel müsse es sein, Freiheit in Verantwortung und in Rückbindung an Gott wahrzunehmen. Dann habe auch die
soziale Marktwirtschaft eine Zukunft. Der Abtprimas verurteilte zugleich die Profitgier, die zur internationalen Finanzkrise geführt habe. Nicht nur Banker, sondern auch Anleger seien dieser Gier verfallen und ein “blindes
Risiko” eingegangen. Als Folge der Krise forderte der Ordenschef zur Bescheidenheit auf. Wolf, der die Besucher auch mit seinen musikalischen Fähigkeiten auf der Querflöte erfreute, legte auch ein Bekenntnis zu einem humorvollen Christsein ab: “Warum soll das Leben immer so ernst sein. Der Herrgott hat uns für die Freude geschaffen.”
Der Kongress christlicher Führungskräfte, der seit 1999 bereits zum sechsten Mal stattfindet, dauert noch bis Samstag. Veranstalter ist die Evangelische Nachrichtenagentur idea in Zusammenarbeit mit der Firma tempus-Zeitplansysteme.
Kongress christlicher Führungskräfte in Düsseldorf eröffnet
26. Februar 2009
Mit einer Rekordbeteiligung von etwa 3.600 Interessierten ist am 26. Februar in Düsseldorf der Kongress christlicher Führungskräfte eröffnet worden. “Als christliche Führungskräfte wollen wir in einer Welt, die immer selbstverständlicher die Existenz Gottes verneint, bekennen, dass wir an Gott glauben”, sagte Horst Marquardt, Vorsitzender des Kongresses zur Eröffnung. Marquardt zufolge steckt die Bundesrepublik Deutschland in ihrer bisher schwersten wirtschaftlichen Krise. Christliche Führungskräfte wollten die Probleme nicht nur benennen, „sondern aktiv zur Lösung beitragen, indem wir für ein christliches Wertesystem eintreten.“
Der stellvertretende Vorsitzende des Kongresses, der Unternehmer Jörg Knoblauch (Giengen), rief dazu auf, Management und die christliche Botschaft miteinander zu verbinden. „Wo wir die Schlauheit des Managements mit der Klugheit des Evangeliums zusammenbringen, passieren großartige Dinge.“ Veranstalter des Kongresses ist die Evangelische Nachrichtenagentur idea (Wetzlar/Mittelhessen) in Zusammenarbeit mit der Firma tempus-
Zeitplansysteme (Giengen bei Ulm).
Ministerpräsident Rüttgers eröffnet Kongress-Ausstellung
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident, Jürgen Rüttgers, sagte mit Blick auf die Wirtschafts- und Finanzkrise, er vermisse Ideen zur Bewältigung der Krise, bei denen es um Werte gehe. Für ihn habe der Kongress unter dem
Motto „Mit Werten in Führung gehen“ an dieser Stelle eine wichtige Funktion. In seinem Grußwort sprach sich der Politiker zudem für eine neue Debatte über „unsere Leitkultur“ aus. Zwar sei der Begriff in der Vergangenheit -
zum Teil bewusst – falsch verstanden worden im Sinne einer Herrschaftskultur. Nach seiner Definition meine der Begriff aber das genaue Gegenteil – „eine Kultur, die abgeleitet ist aus den Werten des christlich-jüdischen Abendlandes und den Werten der Aufklärung.“ Im Anschluss an sein Grußwort eröffnete der Ministerpräsident die Ausstellung des Kongresses.270 Aussteller präsentieren sich bis zum 28. Februar mit ihren Dienstleistungen, Produkten und Projekten.
„Zehn Gebote für Unternehmer“
Der stellvertretende Bundesvorsitzende des Bundes Katholischer Unternehmer und Manager des Henkel-Konzerns, Thomas Müller-Kirschbaum (Düsseldorf), mahnte ein „Werte-Hilfspaket“ an. Bei der Bewältigung der Wirtschaftskrise
besteht die Gefahr, in rein materiell ausgerichteten Hilfsprogrammen für Banken, Konjunktur und Konsum steckenzubleiben. Dies verkenne, dass die Wirtschaftskrise eine Wertekrise sei, die etwa durch übertriebene
Gewinnsucht, Hochmut und Habgier entstanden sei. Müller-Kirschbaum stellte „Zehn Gebote für Unternehmer“ vor. Sie sollten sich unter anderem auf ihre Vorbildrolle besinnen und nicht von höchsten Werten reden, wenn sie nicht
danach handelten.
BDI-Vizepräsident: Krise nicht schönreden
Der Unternehmer und Vizepräsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Friedhelm Loh (Haiger), erklärte, er erwarte, dass die Wirtschaftskrise länger dauern werde als ein Jahr. Die Wirtschaft sacke derzeit rund um den Globus gleichmäßig ab. Deshalb versagten auch fast alle bisherigen Steuerungsinstrumente. Loh warnte davor, die Situation schönzureden. Mitarbeiter und Angestellte wollten die Wahrheit hören, selbst, wenn sie hart sei. Was jetzt gefragt sei, seien Eigenschaften wie Disziplin, Offenheit, Verbindlichkeit und Ehrlichkeit.
Präses zu Führungskräften: An Gottes Geboten orientieren
Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider (Düsseldorf), hat die Verantwortlichen in der Wirtschaft aufgerufen, sich an den Geboten Gottes zu orientieren, um Maßlosigkeiten zu vermeiden. Wer sich auf diese feste Basis stelle, werde einen verantwortungsvollen Umgang mit den anvertrauten Gütern pflegen, sagte der Kirchenleiter. Der Kongress dauert noch bis Samstag.
Kongress christlicher Führungskräfte 26.-28.02.2009
17. Februar 2009
Nur noch wenige Tage, dann wird Düsseldorf zu einer „Pilgerstätte“ der ganz besonderen Art: Rund 3.500 Teilnehmer erwartet der „Kongress christlicher Führungskräfte“, der vom 26.-28. Februar im Congress Center der Landeshauptstadt stattfindet. „Ermutigung, Inspiration und Orientierung in schwierigen Zeiten“, das erhofft sich Horst Marquardt, Vorsitzender des Kongresses, von der Veranstaltung, die bereits zum sechsten Mal stattfindet.
Das überkonfessionelle Gipfeltreffen zum Thema Wirtschaft und christliche Werte wird getragen von einer breiten Allianz aus Unternehmerverbänden, landes- und freikirchlichen sowie freien Werken. Veranstalter sind die Evangelische Nachrichtenagentur idea in Zusammenarbeit mit der Firma tempus-Zeitplansysteme.
Zu den prominentesten Rednern auf dem Kongress zählen NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers, der Präses der Ev. Kirche im Rheinland Nikolaus Schneider, die Erzbischöfe Joachim Kardinal Meisner und Reinhard Marx, Benediktiner-Abtprimas Notker Wolf, die Unternehmer Claus Hipp, Heinrich O. Deichmann, Friedhelm Loh und Norman Rentrop sowie die TV-Journalisten Peter Hahne und Markus Spieker.
Junge Führungskräfte können sich am zweiten Kongresstag beim Networking-Event „Future Leaders 20×09“ begegnen und über neun wichtige Zukunftsthemen debattieren, darunter „Frieden“ und „Geld“, aber auch „Film“ und „Fashion“.
Die kongressbegleitende Ausstellung zeigt eine einzigartige Vielfalt: Unternehmens-, Personal- und Finanzberater, Bildungs-, Freizeit und Therapieeinrichtungen, Medien, Verlage, Werbeagenturen, Wirtschaftsverbände, Missions- und Hilfswerke, Jugendverbände, Kirchen, Parteien, Versicherungsunternehmen, Reisebüros, Einzelhändler, Bestattungshäuser und sogar Automobilhersteller präsentieren sich den Besuchern.
Querdenker-Tag
13. Februar 2009
Unter dem Motto „Mit Bionik zu Business-Excellence: Wie Sie vom erfolgreichsten Unternehmen aller Zeiten – der Natur – profitieren!“ findet am 01. April 2009 der Querdenker-Tag und führende Wirtschaftsbionik-Kongress der Ludwig-Maximilians-Universität München im GATE bei München statt.
Bionik – die Wissenschaft, die Erkenntnisse der Biologie in innovative technische Produkte überträgt, hat bahnbrechende Erfindungen für zahlreiche Branchen hervorgebracht: von der künstlichen Haifischhaut für besonders reibungsarme Oberflächen bis zum bekannten Lotus-Effekt, der unbenetzbare und selbstreinigende Oberflächen ermöglicht. Doch nicht nur zur technischen Evolution inspiriert Mutter Erde. Aus der Vielzahl von Organisationsstrukturen und Prozessen, die sich in der Natur finden, erschließen sich auch für Unternehmen und Führungskräfte faszinierende Vorbilder. Wie beispielsweise meistern Ameisen- oder Termitenkolonien die hohe Komplexität ihrer aus einer großen Anzahl von Einzeltieren bestehenden Staaten?
Spannende Impulse hierzu bietet der Querdenker-Tag und führende Wirtschaftsbionik-Kongress der Ludwig-Maximilians-Universität München am 1. April 2009 im Garchinger Technologie- und Gründerzentrum (GATE) bei München. Unter dem Motto „Mit Bionik zu Business-Excellence: Wie Sie vom erfolgreichsten Unternehmen aller Zeiten – der Natur– profitieren!“ stellen hochkarätige Experten aus verschiedenen Bereichen innovative Denkansätze und von der Bionik inspirierte Management-Lösungen vor. Zu den Referenten zählen u.a.: Der Bestseller-Autor Dr. Matthias Nöllke; Der Geschäftsführer des Bionik-Kompetenz-Netz (BIOKON) und Gesamtprojektleiter der BIONA Projekte, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert werden, Dr. Rainer Erb; Der Initiator und Direktor des Festo Program für Applied Knowing und des entsprechenden zukünftigen Masterprogramms der LMU, Dr. Hermann Klinger von der Festo AG; Der Wissenschaftsjournalist und Herausgeber Kurt G. Blüchel; Der Musterbrecher Dr. Stefan Kaduk. Veranstaltet wird das Event von der Ludwig-Maximilians-Universität München in Kooperation mit dem QUERDENKER-CLUB.
Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie unter www.querdenker-welt.de/events/qtag/ oder www.wirtschaftsbionik.de





