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Salomos Weisheiten 50

20. September 2008

Es ist wertvoller, auf die Zurechtweisung eines verständigen Menschen zu achten, als sich die Loblieder von Dummköpfen anzuhören! Denn das Schmeicheln eines Törichten ist so unbeständig wie ein Strohfeuer. Lesen Sie weiter

Afroamerikaner und Weiße feiern in den USA Gottesdienste getrennt

19. September 2008

In den USA bleiben Afroamerikaner und Weiße in Gottesdiensten weitgehend unter sich. Knapp 60 Prozent der Afroamerikaner und 56 Prozent der Weißen gaben dies bei einer Befragung an, wie der US-Fernsehsender CNN kürzlich meldete. Die meisten US-Bürger seien somit während der Gottesdienste in der Kirche ausschließlich oder weitgehend von Menschen der gleichen Rasse umgeben. In Nordamerika versammeln sich Afroamerikaner, Asiaten, Latinos, Ureinwohner und Weiße meist in eigenen Kirchengemeinden. Sechs Prozent der Schwarzen und 16 Prozent der Weißen blieben ganz zu Hause, ergab die Befragung. Lediglich ein knappes Drittel der Bevölkerung besuche multikulturelle Gottesdienste.

Experten zufolge sind in den USA nur fünf Prozent der Gemeinden “integriert”, und die Hälfte davon sind im Begriff, “ganz schwarze” oder “ganz weiße” Gemeinden zu werden. Von einer integrierten Gemeinde könne man erst sprechen, wenn mindestens 20 Prozent der Mitglieder einer anderen Rasse der Kirchengemeinde angehörten, sagte der Theologe und Wissenschaftler Curtiss Paul DeYoung dem US-Nachrichtensender. Die meisten integrierten Gemeinden hätten außerdem weiße Seelsorger. Werde der weiße Pastor von einem schwarzen abgelöst, verließen allerdings viele weiße Mitglieder die Gemeinde, erläuterte der Experte. Viele Afroamerikaner seien in Gottesdiensten lieber unter sich, denn die Kirchen wären “Zufluchtsstätten” und sie müssten wenigstens am Sonntag keine Diskriminierung erleben, so DeYoung.

DeYoung ist Mitverfasser des 2004 erschienenen Buches “United by Faith” (Vereint im Glauben), das die Rassenbeziehungen in den US-Kirchen untersucht. (APD)

Gesucht: Juniorbotschafter 2009

18. September 2008

UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler ruft alle Kinder und Jugendlichen in Deutschland auf, sich für Kinderrechte zu engagieren und so UNICEF-JuniorBotschafter zu werden: „Im kommenden Jahr werden die international vereinbarten Kinderrechte 20 Jahre alt. Deshalb sollten wir 2009 zum Jahr der Kinderrechte Lesen Sie weiter

Deutschland setzt sich für Milleniumsentwicklungsziele ein

18. September 2008

Wie können die sogenannten Milleniumsentwicklungsziele der Vereinten Nationen eingehalten werden? Wie trägt die Bundesregierung zur Verwirklichung der Ziele bei? Diese und andere Fragen diskutierte Staatsminister Erler heute mit Vertretern von Nichtregierungsorganisationen.

Der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Gernot Erler, hat sich Mittwoch (17.09.) mit Vertretern des Dachverbands der entwicklungspolitischen Nichtregierungsorganisationen in Deutschland, VENRO, zu einem Meinungsaustausch getroffen. Im Mittelpunkt standen dabei die Milleniumsentwicklungsziele (MDG). Hierzu übergaben die Vertreter von VENRO dem Staatsminister einen “Schattenbericht” zum deutschen Engagement für die Verwirklichung dieser Entwicklungsziele.

Der Staatsminister würdigte im Rahmen des Gesprächs den großen Einsatz der deutschen entwicklungspolitschen Nichtregierungsorganisationen. Er erklärte:

“Deutschland ist derzeit der zweitgrößte Geber von öffentlicher Entwicklungshilfe. Wir haben die Haushaltsmittel für Entwicklungshilfe in den letzten zwei Haushaltszyklen um 1,5 Mrd. Euro gesteigert.

Die Bundesregierung wird sich auch in Zukunft engagiert dafür einsetzen, dass die internationalen Entwicklungsziele erreicht werden. Deshalb wollen wir, dass von dem hochrangigen politischen Treffen zu den Milleniumsentwicklungszielen nächste Woche in New York ein starkes Signal des Engagements und der Unterstützung ausgeht.”

Bei dem “High Level Event”, das am 25.09. während der Eröffnungswoche der 63. Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York stattfindet, wird die Bundesregierung von Bundesaußenminister Steinmeier vertreten.

Der von VENRO vorgelegte Bericht beleuchtet die Fortschritte im Bereich der Entwicklungsziele und das bisherige Engagement der Bundesregierung. Er würdigt die Leistungen der Bundesregierung wie z.B. zur Linderung der aktuellen Nahrungsmittelkrise oder bei der Entschuldung gerade der ärmsten Entwicklungsländer. Der Bericht tritt auch für die Einhaltung aller internationalen Zusagen und ein insgesamt stärkeres finanzielles Engagement seitens der Bundesregierung ein.

Kinder verändern unsere Welt – Startschuss für die bundesweite Aktion Kinder helfen Kindern

17. September 2008

Am Sonntag, dem 14. September zerschnitten Klaus-Uwe Benneter, MdB, und Erich Lischek, Geschäftsführer von ADRA Deutschland e.V., das Band am Eingang zur Packstraße und erklärten damit die diesjährige Kinderpaket-Aktion für eröffnet. Benneter freute sich über das Engagement der Kinder, die mit den Lesen Sie weiter

China up-date – 13.10.2008 IHK Köln

17. September 2008

Für deutsche Unternehmen ist China nach wie vor einer der wichtigsten Absatz- und Beschaffungsmärkte sowie Investitionsstandorte. Selten wurde in den Medien so viel über das Land berichtet wie in den vergangenen Monaten. Inzwischen dominieren wieder andere Fragen:

Was bleibt nach den Olympischen Spielen, was wirkt nach?
Was ist von der neuen Führungsgeneration zu erwarten?
Was bedeutet ein nach innen und außen immer rauer werdendes wirtschaftliches Umfeld für das nächste Jahr?
Ist das Investitionsumfeld für deutsche Unternehmen in China heute transparenter?
Was bedeutet das neue Kartellrecht auch für mittelständische Unternehmen und ihre Projekte?
Inwieweit wirken sich das politisch erklärte Ziel einer “innovativen Gesellschaft” und ein möglicher aufkommender Protektionismus auf einzelne Projekte aus?
Hat sich der Rechtsschutz in den letzten Jahren gebessert?
Welche Erfahrungen machen Unternehmen?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung:

“China up-date: aktuelle Entwicklungen im wirtschaftlichen und rechtlichen Bereich”
am 13. Oktober 2008, 14:00 bis 17:00 Uhr im Camphausen-Saal der IHK Köln.

Referenten: Johnny Erling, Korrespondent in Peking (Die Welt, Rheinische Post), und RA Dr. Sabine Stricker-Kellerer, Freshfields Bruckhaus Deringer, München

Katholische Kritik an Gleichgültigkeit gegenüber Christenverfolgungen

17. September 2008

Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Hans Joachim Meyer, hat kritisiert, dass Christenverfolgungen in außereuropäischen Ländern in der Öffentlichkeit praktisch nicht beachtet würden. Offenbar betrachteten es viele Menschen als Ausdruck von Toleranz über Diskriminierungen und Verfolgungen von Christen hinwegzusehen.

Faktisch laufe dieses öffentliche Desinteresse auf eine Bagatellisierung von Christenverfolgungen und auf die Verweigerung wirksamer Hilfe hinaus, sagte Meyer am 12. September vor dem Hauptausschuss des ZdK in Bonn.

Als Beispiele nannte Meyer die Lage von Christen im Irak und die Ausschreitungen im indischen Bundesstaat Orissa. Dort befänden sich schätzungsweise bis zu 50.000 Christen auf der Flucht vor nationalistischen Hindus. Bei gewalttätigen Zusammenstößen wurden mehrere Menschen getötet und zahlreiche Kirchen, Kapellen und Häuser von Christen zerstört.

“Leider sind nicht wenige in der Politik und in den Medien auf die schäbige Nichtachtung des Leids von Christen noch besonders stolz. Ich nenne diese Haltung weiter Teile der deutschen Öffentlichkeit, eine Schande”, beklagte der ZdK-Präsident und frühere Staatsminister für Wissenschaft und Kunst des Freistaates Sachsen.

Bereits während des Katholikentages 2008 in Osnabrück plädierte Meyer für einen stärkeren Gemeinschaftssinn. Gemeinschaft sei eine lebenswichtige Alternative zu Beliebigkeit und Bindungslosigkeit, zum Zerfall der Gesellschaft sowie zur Enge der Ichbezogenheit. So erinnerte Meyer an die Armen, Entrechteten und Verfolgten in Darfur, Tibet, Birma und Simbabwe.

Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) steht für die katholischen Frauen und Männer, die sich in Laienräten, Verbänden, Bewegungen, Initiativen und Organisationen aktiv an der Gestaltung der Gesellschaft und der Kirche in Deutschland beteiligen. Das ZdK ist zusammen mit dem jeweiligen katholischen Ortsbistum Veranstalter der “Deutschen Katholikentage”. Der nächste Katholikentag findet 2012 in Mannheim statt. (APD)

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