Probleme lösen, wo sie entstanden sind
31. Januar 2008
Wir sind oft geneigt, nach Lösungen zu suchen, wo sie am einfachsten zu sein scheinen. Antworten auf unsere Probleme und Lösungsansätze für neue Möglichkeiten werden jedoch dort gefunden, wo sie entstanden sind – in unseren Vorstellungen, in unserem Streben, in unserem Handeln. Lesen Sie weiter
Reforms are difficult
30. Januar 2008
There is nothing more difficult to carry out, nor more doubtful of success, nor more dangerous to handle, than to initiate a new order of things.
For the reformer has enemies in all who profit by the old order, and only lukewarm defenders in all those who would profit by the new order. Lesen Sie weiter
Wirtschaftsjournalist warnt vor “einfach gestrickten” Managementweisheiten
29. Januar 2008
Vor “einfach gestrickten” Managementweisheiten, die sich auch zunehmend im christlichen Bereich fänden, hat der stellvertretende Chefredakteur der “Wirtschaftswoche”, Michael J. Inacker (Berlin), gewarnt. Es gebe im Unternehmensalltag Situationen, die sich mit solchen Weisheiten nicht lösen ließen, sagte er in Düsseldorf vor 130 Gästen eines Impulstages zum Kongress christlicher Führungskräfte, der Ende Februar 2009 ebenfalls in Düsseldorf stattfindenweiter… wird. Als bei einem großen Automobilkonzern, wo Inacker bis 2006 Vizepräsident war, in großem Maß Stellen von Führungskräften abgebaut wurden, habe er auf kritische Anfragen seiner Mitarbeiter “nicht immer auf Anhieb bei den Zehn Geboten Antworten gefunden.” Nach Überzeugung Inackers, der auch Vorsitzender der internationalen Martin-Luther-Stiftung (Wittenberg) ist, sollte sich ein christlicher Führungsstil insbesondere in einem offenen und fairen Umgang mit den Mitarbeitern zeigen. “Choleriker und christliche Führungsprinzipien passen nicht zusammen.”
Der Beauftragte für den Kontakt zu Kirchen und Religionsgemeinschaften des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen, Pfarrer Matthias Schreiber (Düsseldorf), warnte vor einem oberflächlichen Umgang mit der Frage nach Führung. Anhand biblischer Personen, die Führungsverantwortung übernehmen mussten, zeigte Schreiber, dass mit dieser Aufgabe oft Angst, Zweifel und Verzagtheit verbunden seien. Es müsse auch ein “Erschrecken” vor dem Führungsauftrag geben. Schreiber warb dafür, Leitungsaufgaben in Verantwortung vor Gott auszufüllen: “Christen führen als Geführte, sonst verführen sie.”
Der Vizepräsident der Evangelischen Kirche im Rheinland, Christian Drägert (Düsseldorf), dankte den Veranstaltern des Kongresses christlicher Führungskräfte – der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen tempus Zeit- und Lebensplanung (Giengen bei Ulm) -, dass der nächste Kongress in Düsseldorf stattfindet. Die Kirchenleitung begrüße diese Initiative und unterstütze sie personell und finanziell. Der Geschäftsführer des Bundes Katholischer Unternehmer, Peter Unterberg (Köln), vertrat die Ansicht, werteorientierte Führung sei für ein Unternehmen keine Bremse, sondern langfristig ein Garant für den Erfolg. Wer Werte glaubwürdig vertrete, bekomme ein besseres Image und damit letztlich einen Wettbewerbsvorteil.
Die christliche Unternehmerin Petra Pientka (Iserlohn), deren Autohandelsgruppe 140 Menschen an zehn Standorten beschäftigt, hob hervor, dass sie mit ihrer Firma den Menschen dienen wolle. Deshalb stehe nicht das Geldverdienen im Mittelpunkt, wie das bei Aktiengesellschaften der Fall sei. So engagiere sich ihr Unternehmen auch für Kultur und Sport und sammle gebrauchte Schulranzen, von denen bereits 600 an sozial schwache Familien abgegeben worden seien. “Investition in Menschen ist das Wesen Gottes”, sagte die Firmenchefin. (gls)
Wunsch und Machbarkeit
29. Januar 2008
“Nicht alle Wünsche können in Erfüllung gehen. Auch meine eigenen nicht. Wunsch und Machbarkeit klaffen immer ein Stück auseinander – das gehört zum politischen Geschäft, und dafür stecken Sie als Führungspersönlichkeit die Prügel ein.” Lesen Sie weiter
Viele Kanäle – eine Botschaft
28. Januar 2008
Führungskommunikation im medialen Zeitalter beinhaltet mehr als das Beherrschen einer klaren und verständlichen Ausdrucksweise. Wer Visionen vermitteln und Mitarbeiter motivieren will, darf sich heute durchaus als Dirigent eines multimedialen Orchesters verstehen: Lesen Sie weiter
Kooperative Unternehmensverantwortung
27. Januar 2008
Im Allgemeinen sollte die Frage nach der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen im demokratischen Prozess beantwortet werden, und nicht in den Vorstandsetagen der Unternehmen. Reformer sollten sich auf die Gesetze und Vorschriften konzentrieren, die sie ändern wollen, und die Öffentlichkeit in diesem Sinne mobilisieren. Lesen Sie weiter
Salomos Weisheiten 31
26. Januar 2008
Ein Mensch kann nichts Besseres tun, als die Früchte seiner Arbeit zu genießen – das ist sein einziger Lohn. Denn niemand kann sagen, was nach dem Tod geschehen wird. Lesen Sie weiter





