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Durch Vision führen

30. November 2007

Man kann sich schwer vorstellen, dass irgendeine große Organisation auf Dauer ohne gemeinsame Ziele, Wertvorstellungen und Botschaften erfolgreich sein könnte. Nur wenn eine echte Vision vorhanden ist, wachsen die Menschen über sich selbst hinaus: Sie lernen aus eigenem Antrieb und nicht, weil man es ihnen aufträgt. Häufig hängt die gemeinsame Vision von dem Charisma des Führenden ab. Lesen Sie weiter

Leadership Academy: Oprah Winfrey entschuldigt sich

30. November 2007

US-Talkshow-Moderatorin Oprah Winfrey (53) hat sich unter Tränen dafür entschuldigt, dass es in der von ihr gegründeten Eliteschule in Südafrika offenbar zu sexuellen Übergriffen gegen Schülerinnen gekommen ist. „Ich habe euch enttäuscht. Es tut mir sehr Leid, es tut mir so Leid”, sagte Winfrey bei einem Treffen mit Eltern in der Mädchenschule in Henley-on-Klip südlich von Johannesburg laut einem Bericht der „New York Daily News”. Oprah hatte alle Meetings abgesagt und war in den vergangenen Wochen gleich zweimal nach Südafrika geflogen.

Eine Schülerin soll von einer Oberin unsittlich berührt worden sein, weitere Schülerinnen sollen angeschrien und körperlich misshandelt worden sein, heißt es in dem Bericht der US-Zeitung. Eine Schülerin behauptet, die Oberin habe sie an der Gurgel gepackt und gegen eine Wand geschleudert. Winfrey bot an, für die Mädchen und ihre Familien rund um die Uhr zur Verfügung zu stehen.
Die Vorfälle wurden erst bekannt, als einige Mädchen von der Schule wegliefen, weil sie es nicht mehr aushielten. Die Oprah Winfrey Leadership Academy war erst im Januar eröffnet worden, um armen Mädchen in Südafrika eine bessere Schulausbildung zu bieten.

Europäisches Parlament: Charta der Grundrechte gebilligt

29. November 2007

[Brüssel/Belgien] Das Europäische Parlament (EP) hat in seiner Sitzung vom 29. November mit großer Mehrheit (534 Stimmen dafür, 85 Stimmen dagegen und 21 Enthaltungen) die “Charta der Grundrechte der Europäischen Union” gebilligt. Das Parlament hat ferner einen Text angenommen, in der die Abgeordneten eindringlich an Polen und das Vereinigte Königreich appellieren, “alle Anstrengungen zu unternehmen, um doch noch zu einem Konsens über die uneingeschränkte Geltung der Charta zu kommen”. Beide Staaten handelten im Juni 2007 so genannte “Ausnahmeklauseln” aus.

Die Charta der Grundrechte der Europäischen Union, die durch den EU-Reformvertrag Rechtsverbindlichkeit erlangt, wird demgemäß am 12. Dezember dieses Jahres – also einen Tag vor der Unterzeichnung durch die Staats- und Regierungschefs – vom Parlamentspräsidenten Hans-Gert Pöttering, dem Präsidenten der Europäischen Kommission José Manuel Barroso und dem Ratsvorsitzenden José Socrates in einer feierlichen Zeremonie proklamiert werden.

Das Europaparlament hatte bereits im November 2000 die von einem Konvent unter Leitung des früheren deutschen Bundespräsidenten Roman Herzog erstellte Grundrechtecharta gebilligt. Sie wurde im Dezember 2000 von den EU-Staats- und Regierungschefs feierlich proklamiert.

Ihr Rechtsstatus blieb aber offen. Mit dem neuen EU-Reformvertrag, den die EU-Staats- und Regierungschefs am 13. Dezember unterzeichnen, wird die Charta jetzt in allen EU-Staaten, mit Ausnahme von Polen und dem Vereinigten Königreich, rechtsverbindlich.

Das Europäische Parlament wirkte wesentlich an der Entstehung der Charta der Grundrechte mit und hat diese Charta einschließlich einiger kleiner Änderungen bereits zwei Mal bestätigt.

Im Juni 2007 fasste der Europäische Rat im Juni 2007 den Entschluss, den Text der Charta nicht in die Verträge aufzunehmen, sondern als Erklärung zu den Verträgen beschließen zu wollen. Dies ändert zwar nichts am rechtlichen Status der Grundrechtecharta, das Europäische Parlament entschied allerdings – auf Vorschlag der Vertreter des Europaparlaments in der Regierungskonferenz – aus symbolischen Gründen eine feierliche Verkündung der Charta vorzunehmen. (APD)

Zustimmung darf nicht käuflich sein

29. November 2007

Die amerikanische Demokratie läuft Gefahr, von innen ausgehöhlt zu werden. Bisweilen werden sogar Umfrageergebnisse eingekauft – ganz analog zur künstlich erzeugten Nachfrage nach neuen Produkten. Schon vor Jahrzehnten schrieb der amerikanische Journalist Walter Lippmann: „…die Methoden, wie man öffentliche Zustimmung erwirbt, hielt man mit dem Erscheinen der Demokratie für tot. Sie sind jedoch keineswegs tot, sondern haben im Gegenteil ihre Technik ungemein verbessert. Unter dem Einfluss von Propaganda ist es nicht länger möglich, an das ursprüngliche Dogma der Demokratie zu glauben.“ (Aus: Al Gore – Angriff auf die Vernunft)

In Führung investieren

29. November 2007

Angehende Führungstalente sind darauf angewiesen, dass sie gefördert werden. Der Siemens-Konzern etwa gibt nach eigenen Angaben 150 Millionen Euro im Jahr für die interne Weiterbildung seiner Führungskräfte aus. Mit dem Konzept “Top Talents” sollen Talente frühzeitig erkannt und entwickelt werden. Rund 300 Schlüsselfunktionen hat das Unternehmen weltweit, etwa 2000 Anwärter sichtet der Zentralvorstand einmal im Jahr persönlich. Um in den erlauchten Kreis aufgenommen zu werden, müssen außerordentliche Leistungen erbracht werden und weiterführendes Potential sichtbar sein. Auch bei der Commerzbank wird das Potential von jedem Angestellten regelmäßig überprüft. 2500 Führungspositionen gibt es in dem Unternehmen mit Hauptsitz in Frankfurt am Main. Um eine von ihnen einzunehmen, muss jeder Kandidat Auswahlverfahren durchlaufen.

Respekt, Integrität, Empathie

29. November 2007

Führung setzt Respekt, Integrität und Empathie voraus. Ein Rezept von erfolgreichen Führungskräften lautet: Geh mit Lösungen zu Vorgesetzten und mit Problemen zu Mitarbeitern. Oft genug wird diese Regel ins Gegenteil verkehrt. Der Auftrag muss etwas verändern; Führung heißt eine Veränderung herbeiführen, ein Bedürfnis in dieser Welt befriedigen, Lösungen anbieten. Lesen Sie weiter

A good leader talks little

28. November 2007

A leader is best when people barely knows he exists; not so good when people obey and acclaim him; worse when they despise him. But of a good leader who talks little when his work is done – his aim fulfilled – they will say “We did it ourselves.” Lesen Sie weiter

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