Hillary Clinton lächelt die Konkurrenz nieder
31. Oktober 2007
Die Kandidaten der US-Demokraten, die ins Weiße Haus wollen, schießen nicht mehr nur gegen die Republikaner. Auch die parteiinterne Konkurrenz ist nun voll erwacht. Bei der jüngsten TV-Debatte in Philadelphia versuchten die Herren Demokraten vor allem, sich gegen Hillary Clinton zu profilieren – ohne Erfolg. Wiederholt hatte Clinton ihren Herausforderer Barack Obama bei Fernsehdebatten an die Wand geredet, selbstbewusst und lächelnd, von den anderen so genannten Zwergen auf der Bühne, Richardson, Kucinich, Dodd, Biden zu schweigen. Sie bilden auch in Philadelphia die Komparserie mit Sprecherlaubnis, Stichwortgeber, Claqueure, sogar Beschützer der Dame. Lesen Sie weiter
Benefit for non-members
31. Oktober 2007
“The church is the only cooperative society in the world that exists for the benefit of its non-members.”
William Temple, Leadership, Vol. 5, no. 4.
95 Thesen vor 490 Jahren
31. Oktober 2007
Mit Gottesdiensten, Konzerten und zahlreichen weiteren Veranstaltungen haben Protestanten in ganz Deutschland am Mittwoch den Reformationstag gefeiert. In Wittenberg (Sachsen- Anhalt), im Jahre 1517 Geburtsort der kirchlichen Erneuerung durch Martin Luthers Thesenanschlag, fanden die zentralen Feiern statt. Mehr als 20000 Menschen kamen, um die zwei Festgottesdienste, Vorträge und ein historisches Spektakel mit Handwerksvorführungen, Musikern und Künstlern in der Altstadt zu besuchen. Der Theologe Friedrich Schorlemmer und der Präsident des Gustav-Adolf-Werks, Wilhelm Hüffmeier, riefen in ihren Predigten zu mehr Solidarität unter den Menschen auf.
Die Gesellschaft brauche keine Gleichmacherei, dafür jedoch Gerechtigkeit und Chancengleichheit für alle, sagte Schorlemmer in der Schlosskirche laut vorab verbreitetem Redetext. In der Stadtkirche wurde zur gleichen Zeit der 175. Jahrestag der Gründung des Gustav-Adolf-Werks gefeiert. Seit ihrer Gründung unterstützt die Organisation protestantische Minderheiten in aller Welt. Zum Dank dafür entzündeten Vertreter aus 43 Partnergemeinden in dem bundesweit im Fernsehen übertragenen Gottesdienst eine Kerze.
In Berlin rief der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber, dazu auf, christliche „Glaubensglut“ wieder eingehend aus der Bibellektüre zu ziehen. Ihn überkomme „eine gewisse Wehmut“, dass der Reformationstag in Bundesländern wie Berlin als gesetzlicher Feiertag abgeschafft worden sei. „Umso größer ist meine Freude über gut gefüllte Berliner Kirchen am Reformationstag“, sagte er.
In den fünf neuen Bundesländern war dagegen am Mittwoch Feiertag. Beim Festgottesdienst im thüringischen Steinbach-Hallenberg bei Schmalkalden folgte Bischof Christoph Kähler gemeinsam mit seinem Amtskollegen Martin Hein aus Kurhessen-Waldeck den Spuren der heiligen Elisabeth, deren 800. Geburtstag in diesem Jahr begangen wird. In Sachsen fand die zentrale Feier in Borna bei Leipzig statt. Gemeinsam mit Ministerpräsident Georg Milbradt (CDU) nahm Landesbischof Jochen Bohl dort die Dorfkirche von Heuersdorf in Empfang. Das Gotteshaus hatte dem Braunkohletagebau weichen müssen und war in den vergangenen Tagen in einer spektakulären Aktion nach Borna transportiert worden.
Der Überlieferung nach schlug Martin Luther (1483-1546) am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel der Kirche an die Tür der Wittenberger Schlosskirche. Das historisch nicht eindeutig geklärte Datum gilt seither als Geburtsstunde der evangelischen Kirche. Die am gleichen Tag stattfindenden Halloween-Feiern wurden von Kirchenvertretern erneut kritisiert. In einem Interview mit der „Hamburger Morgenpost“ nannte Hannovers Landesbischöfin Margot Kässmann das Fest „völlig albern“. Der evangelische Landesbischof in Bayern, Johannes Friedrich, verurteilte die Halloween-Bräuche am 31. Oktober laut Manuskript seiner Predigt als Mummenschanz und Geschäftemacherei.
Leaders are not afraid of public scrutiny
31. Oktober 2007
Leaders are prepared to subject their leadership to the public-scrutiny test for everything they do. They help their subordinates understand the importance and value of the Frankfurter Allgemeine test - that is, would you advice and recommendations be the same if you knew they were going to appear on the front page of tomorrow’s newspaper?
This, of course, is not to suggest that an executive should conduct his or her business fully in front of the public; yet they should constantly remember that the public respects integrity.
Martin Luther über die Würde des Elternamtes
31. Oktober 2007
Es fließet auch aus der Familie alle gute Sitte und gut Regiment. Denn wo in Häusern Gehorsam nicht gehalten wird, wird man es nimmermehr dahin bringen, dass eine ganze Stadt, Land, Fürstentum oder Königreich wohl regieret werde. Denn in dem Hause ist das erste Regiment, davon alle anderen Regimente und Herrschaften ihren Ursprung haben. Wo nun die Wurzel nicht gut ist, da kann weder Stamm, noch gute Frucht folgen. Lesen Sie weiter
Menschen lieben
30. Oktober 2007
„Wenn ich alle Sprachen sprechen könnte und ein perfekter Kommunikator wäre, ich aber Menschen nicht lieben könnte, dann würde ich letztlich doch nur Geräusche erzeugen und würde andere nicht erreichen. Wer Menschen lieben kann, der hat Geduld mit ihnen, der behandelt sie auch fair. Er stellt nicht immer wieder seine eigenen Vorzüge heraus. Er redet nicht zu ihnen herunter. Er spricht mit ihnen, nicht zu ihnen. Lesen Sie weiter
Mit positiver Stimmung führen
29. Oktober 2007
„Die eigene Stimmung ist das Element, das am häufigsten vernachlässigt wird und das gleichzeitig von allen Faktoren die größte Bedeutung für das persönliche Wohlergehen besitzt. Der Grad Ihrer Heiterkeit, Ihrer Gelassenheit, Ihres Optimismus und Ihrer inneren Ruhe ist ein elementarer Maßstab für Ihren tatsächlichen Erfolg.“ Lesen Sie weiter







