Verhalten orientiert sich an Werten. Bewähren sich Werte, führen sie also zum Erfolg, werden diese Werte aus dem Bewusstsein in tiefer liegende Gedankenschichten geführt. Diese vorbewussten Grundannahmen beeinflussen als selbstverständliche und akzeptierte Antworten auf spezifische Stimuli das Verhalten noch stärker, als es Werte vermögen.
Werte und Grundannahmen sind situationsübergreifend, Einstellungen dagegen beziehen sich jeweils auf konkrete Objekte, Personen oder Situationen. Ein Individuum, genauso wie eine Kultur, hat somit relativ wenige, aber zentrale Grundannahmen und Werte: Sie bleiben langfristig konstant und sorgen für innere Stabilität. Im Gegensatz dazu existieren meist viele Einstellungen, die sich auch kurzfristig sehr leicht ändern können.
(Organisationskultur – Scholz/Hofbauer)








