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Verzicht auf Appelle

21. Februar 2008

Der Verzicht auf den Appell durch bewusst nicht wertenden Perspektivenwechsel hat den Vorteil, das schwierige Verhältnis von Absicht und sprachlichem Verhalten zu entkrampfen. Bei offensichtlich starken negativen Gefühlen ist es in der Regel nicht möglich, von solcher Gefühlswelt abzusehen. Es ist besser, diese zur Sprache zu bringen und vom dadurch erzielten Ausgangspunkt einen Schwenk zu vollziehen, um das ursprünglich angestrebte Ziel zu erreichen.

(Wert und Werte – Ulrich Hemel)

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