19. Mai 2012

Partnerschaftlich kommunizieren

Wertschätzung und partnerschaftliche Behandlung sind ein guter Nährboden für das Gedeihen einer vertrauensvollen Beziehung im Kommunikationsprozess. Mitarbeiter lehnen es ab, wenn sie von „oben herab“ behandelt werden, der Führende belehrend auftritt und Erwachsene wie Unmündige behandelt oder der Vorgesetzte zeigt, dass Mitarbeiter im wahrsten Sinne „untergeben“ sind. In einem solchen respektlosen Beziehungsklima leidet Kommunikation oder ist schlechthin nicht möglich. Sofern in der Praxis kritische Beziehungssituationen entstehen, sollte klar entschieden werden, ob Äußerungen des anderen toleriert werden oder – da sie sehr belasten – dagegen vorgegangen werden soll. Bewähren wird sich in vielen Fällen, dem Gesprächspartner durch eine nicht verletzende Form der Ich-Botschaft zu sagen, welche Auswirkungen sein Verhalten hat.

(Start in die Führungspraxis – Hillengaß/Nökel)

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