Viele Führungskräfte leben eine hoch loyale Reparaturintelligenz von unten, die sich vom “entweder-oder” verabschiedet und zum “sowohl-als-auch” entwickelt. Die keinen Wert absolut lebt, keine Standardlösung akzeptiert. Die sich nicht auf Prinzipien festlegen lässt und sich nicht mit kleinformatigen Kontingenznegationen – wie etwa Leitlinien – beruhigt. Diese Führungskräfte sind Paradoxiekünstler. Sie bedienen sich einer List der Vernunft, die gleichsam mit der “unsichtbaren Hand” Adam Smiths* beide Interessen versöhnt, Langfristiges und Kurzfristiges balanciert, Übermäßiges mildert und Unangemessenes mäßigt.
(Dilemmata der Führung – Reinhard K. Sprenger)








