Vierte Afrika-Reise von Bundespräsident Köhler
12. November 2007
Bundespräsident Horst Köhler ist zu einem zweitägigen Staatsbesuch in Algerien eingetroffen. Dort will er mit führenden Politikern über die deutsch-algerischen Beziehungen sprechen. Außerdem geht es um die Lage im Maghreb und im Nahen Osten sowie um den Kampf gegen den internationalen Terrorismus. Zusammen mit Entwicklungsministerin Wieczorek-Zeul eröffnet Köhler in Algier ein Partnerschaftsforum der G8-Staaten mit afrikanischen Ländern. Nach ihrem Aufenthalt in Algerien werden Köhler und Wieczorek-Zeul nach Mauretanien und anschließend nach Malta weiterreisen.
Weiteres großes Thema der Köhler-Reise sind die Flüchtlingsströme aus Afrika, die vor allem über das Mittelmeer in die EU drängen. Wieczorek-Zeul betonte vor der Reise, Deutschland, die EU und die G-8-Staaten hätten seit Jahresbeginn große Fortschritte in der Zusammenarbeit mit Afrika gemacht. Man werde die Verpflichtung zur Verdoppelung der Entwicklungszusammenarbeit bis 2010 erreichen. Mit Marokko, Tunesien, Algerien und Ägypten hat die EU Assoziierungsabkommen geschlossen. Freihandelszonen sollen laut Wieczorek-Zeul stufenweise eingeführt werden, damit sich die Wirtschaft dieser Länder langsam auf den Wettbewerb einstellen kann. (GLS)








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