Im Rahmen eines Ideenwettbewerbs lädt die Alexander von Humboldt-Stiftung Universitäten und Technische Hochschulen in Deutschland ein, überzeugende Konzepte für eine aktive und nachhaltige Zusammenarbeit mit ihren Forscher-Alumni zu entwickeln. Bei den Forscher-Alumni handelt es sich um internationale Alumni, die in der Vergangenheit einen Forschungsaufenthalt an der antragstellenden Universität durchgeführt haben und nun ihre wissenschaftliche Tätigkeit im Ausland fortsetzen.
Ideenwettbewerb Forscher-AlumniForscher-Alumni haben ein großes Potenzial, die Universitäten bei strategischen Aufgaben wie der Informationsarbeit, dem Marketing oder der Rekrutierung herausragender Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler zu unterstützen. Auch im Hinblick auf zukünftige internationale Forschungskooperationen sind die Forscher-Alumni wichtige Partner.
Ziel des Wettbewerbs ist die Entwicklung von Best-Practice-Modellen, die den Universitäten Möglichkeiten aufzeigen, die spezifischen Interessen von Forscher-Alumni stärker zu berücksichtigen und diese Personengruppe in strategische Aufgaben im Bereich der Internationalisierung einzubinden.
Unter den eingereichten Ideen werden die drei besten Konzepte von einer aus Vertretern der Verbundpartnerorganisationen sowie weiterer Einrichtungen zusammengesetzten Jury ausgewählt und prämiert. Verbunden mit der Auszeichnung ist ein Preisgeld von jeweils bis zu 130.000 Euro, das dazu dienen soll, die prämierten Konzepte zu verwirklichen und nachhaltige Strukturen aufzubauen.
Antragsberechtigt sind Universitäten und Technische Hochschulen in Deutschland, an denen internationale Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler tätig sind.
Bewerbungsschluss ist der 8. Juli 2011.
Programminformationen und Antragsunterlagen unter:
http://www.forscher-alumni.de/ideenwettbewerb
Jährlich ermöglicht die Humboldt-Stiftung über 2.000 Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. Die Stiftung pflegt ein Netzwerk von weltweit mehr als 24.000 Humboldtianern aller Fachgebiete in über 130 Ländern – unter ihnen 44 Nobelpreisträger.









