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Wissenschaftliche Wege in die Welt des Winzigen

1. September 2009

Einen offenen Zugang zu Maschinen und Know-how in der Mikro- und Nanotechnologie für Nutzer aus Wissenschaft und Wirtschaft bietet EUMINAfab. Die am KIT koordinierte europäische Wissenschaftsinfrastruktur nimmt heute ihre Arbeit auf: Zehn führende Einrichtungen aus Forschung und Industrie in acht EU-Staaten stellen insgesamt 36 High-Tech-Anlagen und das entsprechende Wissen ihrer Experten zur Verfügung. Der Zugang ist für die Nutzer unentgeltlich, sofern sie einer Veröffentlichung
der Forschungsergebnisse zustimmen.

Mikro- und Nanotechnologie, zwei sich ergänzende Disziplinen der Miniaturisierung in Wissenschaft und Technik, erlauben völlig neuartige Materialien, Effekte und Funktionalitäten. Daher kommt ihnen eine Schlüsselrolle für Innovationen in vielen Bereichen zu. EUMINAfab, die erste europäische virtuelle Wissenschaftsinfrastruktur in der Mikro- und Nanotechnologie, eröffnet Forschern und Entwicklern
neue Wege, um eine Vielzahl von Funktionsmaterialien zu untersuchen und zu bearbeiten.

Die den Nutzern von EUMINAfab zugänglichen 36 Hochtechnologie-Installationen von zehn Einrichtungen in acht europäischen Ländern entsprechen einem Investitionsvolumen von mehr als 200 Millionen Euro. Dazu kommt die entsprechende wissenschaftliche Expertise.

Am heutigen 1. September 2009 startet die erste Bekanntmachung zur Einreichung von Projektvorschlägen
unter www.euminafab.eu.

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